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Nordfriedhof: Raum für Erinnerungen

Rundgang zum Wandel der Bestattungskultur
Nordfriedhof: Raum für Erinnerungen
Nordfriedhof: Raum für Erinnerungen
Eingangstor des Nordfriedhofs mit Pförtnerhaus im Winter © amras_wi - wikipedia.org

Erst im 19. Jahrhundert wurden Friedhöfe zu dem, was wir heute kennen: Orte der Erinnerung an geliebte Angehörige.

Wurden die Toten vorher meist in einer Reihenfolge gemäß dem Sterbedatum beigesetzt, setzen sich im 19. Jahrhundert Familiengräber allgemein durch. Dazu kam wunderschöner, aufwändiger Grabschmuck: Steinerne und metallene Skulpturen schmückten die Gräber, andere wurden zu Mausoleen ausgebildet, und Bäume und Blumen machten die Friedhöfe zu grünen Oasen. So entstanden europaweit wunderschöne Friedhöfe.

Der Nordfriedhof von Wiesbaden ist einer davon. Er erzählt von Liebe und Vergänglichkeit, und wir erkunden ihn am 17.10.2019 auf einem ca. 90-minütigen Rundgang. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Grabmalen des späten 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts, die mit Jugendstilornamentik und -symbolen eine neue Formensprache und Ausdruckskraft finden.

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