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Spende an Stiftung Bärenherz

Spende an Stiftung Bärenherz
Spende an Stiftung Bärenherz
v.l.n.r.: Theresa Kreutz, KEB Wiesbaden-Untertaunus & Rheingau | Thomas Weinert, Katholische Kirche in Wiesbaden, Stadtbüro | Marlene Wynands, Katholische Familienbildungsstätte Wiesbaden | Regina Weleda, Amt für katholische Religionspädagogik Wiesbaden-Rheingau-Untertaunus | Anja Eli-Klein, Geschäftsführerin Stiftung Bärenherz © Annette Krumpholz, KEB

Eintausend Euro konnte Theresa Kreutz von der Katholischen Erwachsenenbildung Wiesbaden, Untertaunus & Rheingau (KEB) an Anja Eli-Klein, Geschäftsführerin bei der Stiftung Bärenherz, im Roncalli-Haus überreichen. „Was für ein Geschenk, dass man in dieser besonderen Lage in diesem Jahr an uns denkt!“, freute sich Eli-Klein und ergänzte: „Dass es auch wirtschaftlich eine angespannte Zeit ist, merken wir ebenso in der Stiftung. Das Spendenvolumen ist in diesem Jahr deutlich zurückgegangen und wir sind in unserem Tun unbedingt auf Spenden angewiesen.“

Im Kinderhospiz Bärenherz in Erbenheim kümmern sich Pfleger und Experten aus unterschiedlichsten Fachgebieten um lebensverkürzend erkrankte Kinder und ihre Familien. In der ambulanten Begleitung sind es aktuell knapp 60 Kinder und deren Familien, im Hospiz werden stationär derzeit maximal sieben Kinder versorgt.

Bärenherz, KEB, Katholische Erwachsenen Bildung im Bistum Limburg, Spende Stiftung Bärenherz, Wiesbaden
© Annette Krumpholz

Ermöglicht wurde die Spende durch die Ausstellung „Die Grasbeißerbande – Das Sterben wieder ins Leben holen“ und das dazugehörige Begleitprogramm. Die Ausstellung, die bis November in der Katholischen Kirche St. Elisabeth im Zietenring zu sehen war, zeigt Fragen, die sich lebensverkürzend erkrankte Kinder zu ihrem eigenen Sterben stellen. Die Gedanken der Kinder sind gleichermaßen überraschend, direkt und berührend. Die Grasbeißerbande bringt auf den Punkt, was Sterbebegleiter in Hospizen und betroffene Familien erleben: Vor allem Kinder begegnen dem eigenen Tod gelöster und trösten oft mit Gelassenheit und Humor die Eltern und andere Angehörige. Mit Fragen wie „Warum soll ich mir die Zähne putzen, wenn ich sowieso ins Gras beiße“ vergegenwärtigen diese Kinder die Einmaligkeit des menschlichen Lebens vor dem Hintergrund des Todes.

Sämtliche Erlöse der Ausstellung und des begleitenden Programms wurden nun gespendet – wobei die Summe durch die Ausstellungsmacher, den Verein Grasbeißerbande e.V. noch großzügig aufgestockt wurde. „Ich bin überglücklich, dass wir als katholische Einrichtungen die wichtige Arbeit von Bärenherz unterstützen können – und das gerade in dieser schwierigen Zeit!“, sagte Theresa Kreutz. Dass das Geld nun in die (Aus-)Bildung von Pädagogen und Erziehern in der Kinder- und Jugend-Trauerarbeit geht, ist für sie das i-Tüpfelchen dieser erfolgreichen Zusammenarbeit. (ak)

Die Ausstellung wurde ermöglicht durch:
Katholische Erwachsenenbildung Wiesbaden-Untertaunus & Rheingau
Katholische Familienbildungsstätte Wiesbaden
Amt für katholische Religionspädagogik Wiesbaden-Rheingau-Untertaunus
Katholische Pfarrei St. Bonifatius, Wiesbaden
Katholische Kirche in Wiesbaden, Stadtbüro
Kulturamt der Stadt Wiesbaden
Bistum Limburg, Projekt Seelsorge im Hospiz- und Palliativbereich   
Stiftung Crummenauer

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